MASCHINENBAU - Digitale Produktentwicklung

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Der neue Ausbildungsschwerpunkt Digitale Produktentwicklung ist unsere Antwort auf die fortschreitende industrielle Digitalisierung. Wir spannen einen Bogen vom allgemeinen Maschinenbau mit der Entwicklung und Konstruktion von Maschinen und Anlagen hinüber in das Internet der Dinge. Der Konstruktionsprozess wird dabei mit modernsten virtuellen Produktentwicklungs- und Simulationswerkzeugen unterstützt.

In den ersten Jahren liegt der Schwerpunkt der Ausbildung in der Vermittlung maschinenbaulicher Grundlagen. Den Abschluss bildet die Erstellung einer Diplomarbeit in Kooperation mit vorwiegend regional angesiedelten Betrieben.

Der theoretische Unterricht findet in Voitsberg statt, die praktische Umsetzung erfolgt an einem Tag pro Woche in den Werkstätten und Labors der Stammschule Graz-Gösting.

Klein aber fein präsentiert sich die HTL Voitsberg durch ein außergewöhnliches Schulklima, wodurch eine besondere persönliche Betreuung der SchülerInnen gewährleistet ist.

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Österreichweites HTL - Vernetzungstreffen für Zukunftstechnologie Hololens
 

Fernwartung, Produktschulung, Inbetriebnahme und Bedienungsanleitung – all das wird in Kürze nicht mehr mit bedrucktem Papier wie bisher bewerkstelligt, sondern mithilfe „Augmented Reality“ (AR) mit einer sogenannten HoloLens.

„Die HoloLens überlagert digitale Inhalte wie 3D-Objekte, Informationen oder Abläufe mit der realen Welt“, erklären die Votragenden Andreas Probst (HTL Mödling) und Paul Fürli (HTL Voitsberg) von der Arbeitsgruppe „Digitale Produktentwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung. In dieser Arbeitsgruppe sind 40 HTLs österreichweit vernetzt, die sich regelmäßig treffen, um die Ausbildung an den Schulen – und somit auch die Wirtschaft zu revolutionieren. Seit zwei Jahren beschäftigen sich Professoren an vielen HTLs mit digitaler Produktentwicklung. Technologien wie 3D-Scan,

3D-Druck, Augmented Reality und das Internet of Things unterstützen dabei die Konstruktion und Simulation, die Planung und Visualisierung von Fertigung, Montage sowie die Wartung von Produkten und technischen Abläufen.

Für die Welt der Technik öffnen sich damit viele neue Anwendungsgebiete. Erste konkrete Einsatzmöglichkeiten gibt es bereits, doch noch ist diese Technologie kostspielig – und „trotzdem wird sie bald breiter eingesetzt werden“, so Fürli und Probst.

Kurz vor Weihnachten tauchten mehr als zwei Dutzend HTL-Professoren aus ganz Österreich – von der HTL BULME Graz-Gösting beteiligte sich DI Andreas Hoffelner – bei einem Seminar an der HTL Mödling mit ihren HoloLenses in solch augmentierte Welten ein.

Die Besonderheit an dem Termin war die große Anzahl von HoloLenses, die von den österreichischen HTLs beigestellt wurden. HoloLenses und AR-Technologie sind bei Diplom- und Projektarbeiten bereits im Einsatz und Bestandteil des Unterrichts in der digitalen Produktentwicklung an den jeweiligen HTLs. „Damit sind die HTLs am Puls der Zeit, wenn es um AR, IoT und Digitalisierung geht, um den diesbezüglichen Anforderungen der Industrie gerecht zu werden“, sind die Teilnehmer überzeugt.

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